Die Berufswahl ist eine Herausforderung

19.03.2024

Berufsschau auf dem Jehle-Areal in Etzgen

Die Jugendlichen durften gleich selbst Hand anlegen.
Die Jugendlichen durften gleich selbst Hand anlegen.

In der Phase der Pubertät stehen die Jugendlichen vor einer wichtigen Entscheidung: Pubertät und Berufswahl – eine Konstellation, welche Eltern und Jugendliche fordert. An der Berufsschau vom Samstag konnten sich Schülerinnen und Schüler über den Berufswunsch und die Eltern über die Möglichkeiten der externen Unterstützung informieren.

Seit Jahren sind die Gewerbevereine des Bezirks Laufenburg für ihr Projekt «Schule trifft Wirtschaft » im Kanton Aargau bestens bekannt. Das Gewerbe Gansingen- Mettauertal-Schwaderloch, das Gewerbe Regio Laufenburg, das Gewerbe Region Frick-Laufenburg sowie der Gewerbeverein Staffeleggtal arbeiten seit Jahren eng zusammen, wenn es um die Unterstützung der Jugendlichen bei der Berufswahl geht. Im Turnus bieten sie alle zwei Jahre die Tischmesse in Frick sowie die Berufsschau in Etzgen an.

Grosse Präzision auf dem Jehle-Areal

Der OK-Präsident der Berufsschau in Etzgen, Oliver Kalt, begrüsste am Samstagmorgen die Besucher sowie die Austeller auf dem Areal der Jehle AG. Die vier Gewerbevereine, welche den Anlass gemeinsam durchführen, seien dankbar, dass sie zum siebten Mal auf dem Jehle-Areal zu Gast sein dürften. Oliver Kalt gab das Wort weiter an Gastgeber Raphael Jehle. Auch dieser begrüsste die Anwesenden: «Wir befinden uns zwischen unseren Produktionshallen vier und fünf. So wie in diesen Hallen mit grosser Präzision Teile hergestellt werden, wurde mit derselben Präzision die heutige Messe auf unserem Areal hergerichtet», lobte der Gastgeber die Arbeit der Austeller. Dann erklärten Gastgeber und OK-Präsident die Ausstellung für eröffnet und eine grosse Schar an Eltern mit ihren Kindern betrat das Ausstellungsareal.

65 Berufe an 51 Ständen

Auf dem Rundgang, beginnend auf dem Aussengelände und dann durch die Halle führend, konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die Vielfalt der Berufswelt informieren. Der Rundgang führte an 51 Ständen vorbei, an denen 65 Lehrberufe präsentiert wurden. Das Handwerk war mit den meisten Berufen vertreten. Pflegeberufe, Verwaltungslehren sowie die Kaufmännische Ausbildung wurden ebenfalls vorgestellt. Mit dem Beruf des Koches, sowie des Bäcker-Konditors waren auch die Berufe vertreten, welche «durch den Magen gehen». Leider hat ein Detailhändler im letzten Moment abgesagt, so war diese Berufsgattung nicht vertreten. Die Veranstalter bedauerten ebenfalls, dass es schwierig war, eine Vertretung für den Berufsstand der Coiffeure vor Ort zu haben. Erfreut waren sie hingegen darüber, dass der Beruf des Malers und der Malerin wieder gezeigt wurde.

Ach, du liebe Pubertät

Die Berufswahl steht an, wenn die Pubertät der Jugendlichen voll im Gange ist. Oft wird es dann schwierig für die Mütter und die Väter, das Thema Berufswahl richtig anzusprechen. Sie fühlen sich von ihren Kindern missverstanden und sehen keinen Fortschritt bei der Berufswahl. An der Berufsschau in Etzgen konnten sich die Eltern ebenfalls informieren, unter anderem über die Möglichkeiten der externen Unterstützung; sei dies ein Elterncoaching oder der Beratungsdienst für Ausbildung und Beruf, ask!

Für das leibliche Wohl sorgten je eine Klasse der Oberstufe der Schulen Laufenburg, Frick und Gipf- Oberfrick. Die Verpflegung wurde den Besuchern von den vier durchführenden Gewerbevereinen offeriert. Die freiwilligen Spenden gehen vollumfänglich in die Klassenkassen der helfenden Schülerinnen und Schüler. Die Aussteller sowie OKPräsident Oliver Kalt zeigten sich über den gut besuchten Anlass sehr zufrieden.

Bericht und Fotos: Ludwig Dünner, NEUE FRICKTALER ZEITUNG

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